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Hoch hinaus: Infos rund ums Akklimatisieren

Dich zieht es in hohe Gefilde und Du möchtest unbedingt über 3.000 Meter hinaus? Dort warten spannende Abenteuer & unglaubliche Ausblicke auf Dich, aber extreme Höhlenlagen fordern einiges vom Körper ab. Wir haben für Dich häufig gestellte Fragen und Antworten zusammengetragen. Diese Infos helfen bestimmt bei der Besteigung des nächsten hohen Gipfels.

Du willst in den Anden, den Himalaya, den Kilimanjaro oder anderen Hochgebirgen unterwegs sein? Diese Fragen und Antworten helfen Dir im Thema Höhenkrankheit und Akklimatisation bestimmt weiter.

Ab welcher Höhe kann Höhenkrankheit auftreten bzw. ist Akklimatisierung erforderlich?

Ab 2.500 bis 3.000 Metern Seehöhe tritt die Höhenkrankheit für gewöhnlich auf. Von Mensch zu Mensch ist dies jedoch unterschiedlich & auch nicht jeder leidet zwangsläufig an der Höhenkrankheit.

Was sind Symptome einer Höhenkrankheit?

  1. Kopfschmerzen, Leistungsabfall, Schlafprobleme, kein Appetit und Übelkeit sind erste Indizien für die Höhenkrankheit.
  2. Sobald es sich um starke Kopfschmerzen, starke Übelkeit sowie Herzrasen, Atemnot, Schwindel & Lichtempfindlichkeit handelt - solltest Du unbedingt einige 100 Meter absteigen.
  3. In extremen Fällen der Höhenkrankheit kommt es zu Bewusstlosigkeit, Verrücktheit oder starkem Husten. Diese Symptome können lebensgefährlich sein und ein schneller Abstieg ist notwendig.

Warum ist die Höhenkrankheit gefährlich / Warum akklimatisieren?

Der Druck in der Luft verringert sich mit steigender Höhe und dadurch entsteht Sauerstoffmangel beim Menschen. Durch erhöhte Flüssigkeitszufuhr und Zeit zum Akklimatisieren kann der menschliche Körper sich an Höhenlagen zwischen 2.500 und 5.500 Metern gewöhnen bzw. anpassen. Plane genügend Zeit zum Akklimatisieren ein, dann brauchst Du keine Panik vor der Höhenkrankheit zu haben.

Wie viel Zeit soll zum Akklimatisieren eingeplant werden?

Jeder Mensch ist anders und somit gibt es auch kein grundlegendes Rezept bezüglich Akklimatisierungszeiten. Hör' einfach auf Deinen Körper, Deinen erfahrenen Guide und nimm' Dir genügend Zeit.

Ist Wandern auf solchen Höhen wirklich gefährlich für mich?

Hohe Lagen sind eine enorme Anstrengung für den Körper und sollten nicht unterschätzt werden. Wenn Du fit bist und diese Tipps einhältst sollte Deiner nächsten Tour jedoch nichts im Wege stehen.

Was hilft gegen Höhenkrankheit?

Gegen Höhenkrankheit hilft genügend Flüssigkeit & Zeit zum Akklimatisieren. Also lieber step by step und nicht mit dem Hubschrauber hinauffliegen lassen. Unsere Experten raten von Tabletten ab, da diese die Symptome verschleiern und korrektes Handeln verzögern können. Die Einnahme einer Kopfschmerztablette ist jedoch okay.

Wer ist von der Höhenkrankheit betroffen?

Raucher oder Nichtraucher, ganz egal. Jeder kann von der Höhenkrankheit betroffen sein, aber muss es natürlich nicht.

Die Tipps der Experten nochmal für Dich zusammengefasst:

  • Nicht zu schnell zu hoch steigen – schön step by step!
  • Niedriger schlafen als die maximale Tageshöhe war, um besser zu akklimatisieren!
  • Viel Wasser trinken & Alkohol vermeiden, denn der entzieht dem Körper Flüssigkeit!
  • Nicht zu viel tragen – Gepäck reduzieren. Denn pro 1.000 Meter kommt es zu 10 % Leistungsabfall!
  • Zeit nehmen und auf den Körper hören!

Das alles kling vielleicht etwas extrem, sollte aber unbedingt beachtet werden. Unsere lokalen Experten sind sich einig: Bei einhalten dieser Tipps kann der nächsten Hochtour nichts im Wege stehen! Plane gemeinsam mit unseren lokalen Experten Deine nächste Reise ganz nach Deinen Wünschen.