Akklimatisieren: 7 Tipps für die hohen Lagen

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Dich zieht es in hohe Gefilde und Du möchtest unbedingt über 3.000 Meter hinaus? Es erwarten Dich spannende Abenteuer & unglaubliche Ausblicke, doch die extreme Höhle fordern Deinen Körper. Wir haben für Dich die häufigst gestellten Fragen und Antworten unserer Experten zusammengetragen.

Du willst in den Anden, den Himalaya, den Kilimanjaro oder anderen Hochgebirgen unterwegs sein? Diese Fragen und Antworten helfen Dir im Thema Höhenkrankheit und Akklimatisation bestimmt weiter.

1. Ab welcher Höhe kann Höhenkrankheit auftreten bzw. ist Akklimatisierung erforderlich?

Ab 2.500 bis 3.000 Metern Seehöhe tritt die Höhenkrankheit für gewöhnlich auf. Von Mensch zu Mensch ist dies jedoch unterschiedlich & auch nicht jeder leidet zwangsläufig an der Höhenkrankheit.

2. Was sind Symptome einer Höhenkrankheit?

  1. Kopfschmerzen, Leistungsabfall, Schlafprobleme, kein Appetit und Übelkeit sind erste Indizien für die Höhenkrankheit.
  2. Sobald es sich um starke Kopfschmerzen, starke Übelkeit sowie Herzrasen, Atemnot, Schwindel & Lichtempfindlichkeit handelt - solltest Du unbedingt einige 100 Meter absteigen.
  3. In extremen Fällen der Höhenkrankheit kommt es zu Bewusstlosigkeit, Verrücktheit oder starkem Husten. Diese Symptome können lebensgefährlich sein und ein schneller Abstieg ist notwendig.
Hängebrücke in Ghasa
Hängebrücke in Ghasa

3. Warum ist die Höhenkrankheit gefährlich / Warum akklimatisieren?

Der Druck in der Luft verringert sich mit steigender Höhe und dadurch entsteht Sauerstoffmangel beim Menschen. Durch erhöhte Flüssigkeitszufuhr und Zeit zum Akklimatisieren kann der menschliche Körper sich an Höhenlagen zwischen 2.500 und 5.500 Metern gewöhnen bzw. anpassen. Plane genügend Zeit zum Akklimatisieren ein, dann brauchst Du keine Panik vor der Höhenkrankheit zu haben.

4. Wie viel Zeit soll zum Akklimatisieren eingeplant werden?

Jeder Mensch ist anders und somit gibt es auch kein grundlegendes Rezept bezüglich Akklimatisierungszeiten. Hör' einfach auf Deinen Körper, Deinen erfahrenen Guide und nimm' Dir genügend Zeit.

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5. Ist Wandern auf solchen Höhen wirklich gefährlich für mich?

Hohe Lagen sind eine enorme Anstrengung für den Körper und sollten nicht unterschätzt werden. Wenn Du fit bist und diese Tipps einhältst sollte Deiner nächsten Tour jedoch nichts im Wege stehen.

6. Was hilft gegen Höhenkrankheit?

Gegen Höhenkrankheit hilft genügend Flüssigkeit & Zeit zum Akklimatisieren. Also lieber step by step und nicht mit dem Hubschrauber hinauffliegen lassen. Unsere Experten raten von Tabletten ab, da diese die Symptome verschleiern und korrektes Handeln verzögern können. Die Einnahme einer Kopfschmerztablette ist jedoch okay.

Träger am Trek zur Kibo Hut am Kilimanjaro in Tansania
Träger am Trek zur Kibo Hut am Kilimanjaro in Tansania
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7. Wer ist von der Höhenkrankheit betroffen?