Polarlichter in Schweden: Die Top 7 Spots im hohen Norden

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Du marschierst durch ein verschneites Winterwunderland und genießt es, außer den Geräuschen der Natur nichts um Dich herum zu hören und Dich so herrlich allein auf der Welt zu fühlen, als sich plötzlich ein farbiger Schimmer im See neben Dir auszubreiten scheint – jetzt heißt es, den Blick nach oben zu wenden. Denn Du wirst gerade Zeuge des Polarlichts in Schweden! Für die nächsten Minuten strahlt der Himmel über Dir in Grün-, Lila- und Rottönen. Ein magisches Naturschauspiel, das so viele gerne einmal selbst erleben möchten, doch nur wenige wirklich zu Gesicht bekommen. Unsere lokalen Experten verraten Dir ihre Tipps und die besten Orte, damit Deine Wunschvorstellung in Kombination mit etwas Glück Realität werden kann. 

Neben den tiefen Wäldern, den glitzernden Seen und den fantastischen Wintersportbedingungen sind es wohl die Nordlichter, die Abenteuerlustige aus aller Welt nach Schweden locken. Die erwartungsvolle Spannung, die sich während der abwechslungsreichen Tage immer weiter aufbaut, erreicht gegen Abend ihren Höhepunkt: Werden sich die scheuen Himmelslichter heute zeigen? 

Das Wichtigste zu den Polarlichtern in Schweden

  • Dank der Lage im Polarlichtoval und vielen unberührten Landstrichen ist Schweden ein optimales Reiseziel für Nordlichtersichtungen. 

  • Die Saison beginnt Ende August im hohen Norden von Schwedisch Lappland und endet dort Anfang April. 

  • Während der Zeit der Mitternachtssonne leuchten die Polarlichter zwar ebenfalls, dann sind sie jedoch nicht zu sehen. 

  • Die Zeit zwischen Polarlichtsafaris kannst Du mit Schneeschuhwandern, Skifahren und kulturellen Erlebnissen füllen und so Deine Reise perfekt abrunden. 

Beste Reisezeit 

Anfang September – Ende März (südlich des Polarkreises von Dezember bis Januar) 

Beste Tageszeit 

18:00 – 20:00 Uhr, am kräftigsten zwischen 22:00 und 23:00 Uhr 

Beste Region 

Schwedisch Lappland 

Beste Umgebung 

In der Wildnis, abseits von Licht- und Luftverschmutzung 

Wissenswertes zu Schwedens Polarlichtern

Bereits seit Jahrhunderten versprühen die Polarlichter überall dort, wo sie zu sehen sind, eine unglaubliche Faszination. Und auf all diejenigen, die sie nur aus Erzählungen und von Bildern kennen, strahlen sie eine unvergleichliche Anziehungskraft aus. Galileo Galilei verglich sie einst mit dem Sonnenaufgang und prägte somit die lateinische Bezeichnung, unter der sie bekannt sind: „Aurora Borealis“, die „Morgenröte des Nordens“. 

Nordlichter über einem See mit Eisschollen in Schweden
Schweden ist ein Traum für Nordlicht-Fans

Die Entstehung der Polarlichter

Wurden die Nordlichter bei den Samen, den Ureinwohnern Schwedens, als die Seelen der Toten angesehen und von zahlreichen weiteren Sagen und Legenden begleitet, lässt sich ihre Entstehung mittlerweile wissenschaftlich erklären. Vereinfacht dargestellt, treffen dabei elektrisch geladene Sonnenteilchen auf die Erdatmosphäre und werden durch das Magnetfeld der Erde abgelenkt. Das Ergebnis sind die leuchtenden Farben am Himmel.

Je nachdem, welche Gaspartikel daran beteiligt sind, zeigen sich Dir die Polarlichter in unterschiedlichen Farben. Tanzen die Aurora in grün über Dir, war niedrig liegender Sauerstoff zugange, sind sie rot, zeigt sich der Sauerstoff in der Atmosphäre verantwortlich und sind sie lila, war Stickstoff am Werk. 

 

🛈 Gut zu wissen: Die Polarlichter sind ein Naturphänomen und so gibt es auch in Schweden keine Garantie dafür, dass Du sie wirklich zu sehen bekommst. 

Polarlichter in Schweden: Spektakuläres Leuchten über der weiten Wildnis

Warum Schweden zu den beliebtesten Zielen für die Polarlichtjagd zählt und auch unsere lokalen Experten bei ihren Reiseempfehlungen für das skandinavische Land das Nordlicht immer einbeziehen, hat seinen guten Grund – besser gesagt, mehr als einen. Zunächst einmal liegt Schweden im sogenannten Aurora-Oval, weshalb die Chancen auf eine Sichtung besonders gutstehen.  

Da Schweden außerdem so viele abgelegene und dünn besiedelte Landschaftsstriche abseits der Zivilisation und ohne künstliches Licht aufweist, sind die Voraussetzungen bestens, sie auch tatsächlich zu Gesicht zu bekommen. Dazu kommt die einzigartige Kulisse, die die Beobachtung zu einem unvergleichlichen Spektakel macht: Unberührte und schneebedeckte Natur, dichte Wälder sowie majestätische Berge bilden den Rahmen, in dem die bunten Lichter tanzen. 

 

Darum lohnt sich eine Reise zu Schwedens Polarlichtern: 

  1. Lage unter dem Aurora Oval 

  1. Viele Orte ohne Licht- und Luftverschmutzung 

  1. Lange und klare Nächte 

  1. Einzigartige Kulisse (hervorragende Fotospots) 

  1. Zahlreiche Aktivitäten zur Überbrückung der Wartezeit 

  1. Vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten 

 

Zwar ist das Warten auf Schwedens Polarlichter eine eiskalte Angelegenheit, doch mit den kalten Temperaturen gehen auch herrlich klare und trockene Nächte einher – die Grundvoraussetzung für intensive Sichtungen. Zudem vergeht die Wartezeit wie im Flug, da es an Möglichkeiten, den Tag zu verbringen, nicht mangelt. Unternimm eine Schneeschuhwanderung, sause auf Skiern die Berghänge hinab, gleite beim Langlauf durch die Stille der Natur und tauche in die Kultur der Sami ein. Oder probiere Dich an diesen Aktivitäten in Schweden und bestaune unsere Top 9 Sehenswürdigkeiten Schwedens. Nach dem Abendessen in einer gemütlichen Hütte, kannst Du es Dir mit einer Tasse Glögg auf der Terrasse bequem machen, in einem traditionellen Lavvu übernachten oder Dich auch in ein modernes (Eis-)Hotel einquartieren. Die nächste Sauna ist garantiert ebenfalls in der Nähe. 

Tipp: Möchtest Du es nicht weit bis zum nächsten Polarlichter-Spot haben, helfen Dir unsere lokalen Experten dabei, eine Unterkunft zu finden, vor dessen Tür sich der arktische Nachthimmel unbehelligt über Dir ausbreitet. Zudem versorgen sie Dich mit Tipps, wie Du mit und ohne Nordlichter das meiste aus Deiner Zeit in Schweden rausholst.  

Beste Zeit für Polarlichtersichtungen in Schweden

Wenn die Polarnächte anbrechen und die Mitternachtssonne hinter dem Horizont versinkt, verabschiedet sich Schweden keineswegs in den Winterschlaf. Die Sommertage machen nun Platz für endlose Möglichkeiten, den Zauber der Dunkelheit zu genießen. Und so ist zwischen Anfang September und Ende März die beste Reisezeit, um die Nordlichter in Schweden zu entdecken.  

Im hohen Norden zeigen sie sich meist zuerst, bevor Du sie mit Einbruch des Winters zwischen Dezember und Januar in ganz Schwedisch Lappland selbst unterhalb des Polarkreises zu sehen bekommen kannst. Ende März und teilweise gar Anfang April hast Du noch ein letztes Mal die Chance auf Sichtungen, bevor die Sonne wiederkehrt und den Blick auf die Polarlichter verwehrt. 

Tipp: Auf welches Wetter Du Dich in welchem Monat einstellen kannst, zeigen wir Dir in unserem Artikel zur besten Reisezeit in Schweden

Polarlichter im Nationalpark Abisko
Bleibst Du länger in Schweden, erhöhst Du Deine Aussichten, die Polarlichter zu sehen

Polarlichtsaison in Schweden nach Monaten:

September 
  • Beginn der Polarlichtsaison 
  • Herbstliche Temperaturen & Landschaften 
  • Sichtungen in abgelegenen Orten im hohen Norden möglich 
Oktober 
  • Stockdunkle Nächte 
  • Kältere Temperaturen 
  • Sichtungen vor allem im hohen Norden möglich 
November 
  • Beginn der Polarlicht-Hochsaison 
  • Kalte Temperaturen & klare Luft 
  • Sichtungen auch weiter südlich möglich 
Dezember 
  • Polarlicht-Hochsaison 
  • Lange Nächte & Winterlandschaften 
  • Sichtungen nahezu in ganz Schwedisch Lappland möglich 
Januar 
  • Polarlicht-Hochsaison 
  • Lange Nächte, eiskalte Temperaturen & Winterlandschaften 
  • Sichtungen nahezu in ganz Schwedisch Lappland möglich 
Februar 
  • Ende der Polarlicht-Hochsaison 
  • Lange Nächte & klare Luft 
  • Sichtungen vielerorts möglich 
März 
  • Ende der Polarlichtsaison 
  • Erste Frühlingsanzeichen & kürzere Nächte 
  • Sichtungen vor allem im hohen Norden möglich 
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Tipps für beste Chancen auf Polarlichtersichtungen in Schweden

So gut die Voraussetzungen für die Polarlichter in Schweden zwischen September und März auch sein mögen, spielen außer der Länge der Nacht weitere Faktoren eine Rolle, ob sie sich wirklich am Himmel abzeichnen. Hier kommen die Tipps unserer lokalen Experten, mit denen Du in Kombination mit einer Prise Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist. 

  • Wähle eine klare und wolkenlose Nacht. Vollmond-Nächte sind weniger gut geeignet. 

  • Suche Dir eine Umgebung mit wenig Lichtverschmutzung. 

  • Als beste Uhrzeit gilt der Zeitraum zwischen 18:00 und 22:00 Uhr. Statistiken besagen, dass die Polarlichter zwischen 22:00 und 23:00 Uhr am kräftigsten zu sehen sind. 

  • In Nächten mit niedriger Polarlichtaktivität ist die Wahrscheinlichkeit für Sichtungen an klaren, dunklen Orten mit Blick Richtung nördlichen Horizont am höchsten, zum Beispiel auf einem freien Feld oder an einem See. 

  • Installiere Dir eine App (zum Beispiel „My Aurora Forecast & Alerts“) auf dem Smartphone, die Dich kurzfristig über die besten Orte und Zeitpunkte für Sichtungen informiert. 

Die besten Orte für Polarlichter in Schweden

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