Inspiration & Reisetipps

Reise-Fails: 7 skurrile Erlebnisse aus dem Urlaub (und was wir daraus lernen können)

Auch der erfahrenste Reisende war mal ein nichtsahnender Grünschnabel. Wir haben unter Reisenden herumgefragt und nach peinlich-komischen, unglücklichen, witzigen und lehrreichen Geschichten vom Reisen gesucht. Und wir sind fündig geworden! 

PS: Die Namen der Betroffenen wurden aus Rücksicht abgeändert.

Veröffentlicht von WeDesignTrips | Juli 2017


Die besten Geschichten erzählt das ... Reisen!

Indisches Cornetto mit Nachgeschmack – Maria, Indien

Nach 4 Wochen in der Abgeschiedenheit Nordindiens hatte ich wieder Lust auf etwas „Bekanntes“. In Delhi konnte ich dann nicht mehr der Versuchung widerstehen und holte mir ein günstiges Eis vom Straßenverkäufer. Ein Fehler. Bereits nach 3 Stunden bekam ich die Rechnung präsentiert – rechtzeitig zum Rückflug nach Europa. Das Übelkeitsgefühl sollte mich ganze 10 Tage nicht loslassen.

Lesson learned: Lebensmittel vom Straßenstand sollten gemieden werden. Wer weiß wie lange diese dort schon herumliegen? Das nächste Mal zahl ich lieber mehr und hab dafür einen angenehmen Heimflug.

 

Mit Zigaretten in Bhutan einreisen – Andreas, Bhutan

Rauchen ist ungesund. Dessen sind sich die Bhutanesen mehr bewusst, als manch einer bei uns (oder ich). Bei meiner Einreise ins Königreich im Himalaya bekam ich die Abscheu gegenüber Tabakwaren prompt zu spüren: Meine Zigaretten wurden nicht nur abgenommen, sondern gleich vor meinen Augen zerschnitten.

Lesson learned: Wenn ich mich vor der Einreise nach Bhutan ein wenig informiert hätte, wäre mir dieses unangenehme Erlebnis erspart geblieben.

 

Essen wie ein Inder – Gerald, Indien

Die Einladung eines Inders ins Gasthaus darf man nicht ausschlagen – Auch, wenn ich es rückblickend gerne getan hätte. Dort wurde zum Essen im Bananenblatt auch Suppe serviert, die direkt in die zur Schale geformten Hände gegossen wird. Mein indischer Guide hat sich da ganz geschickt angestellt. Ich hab dagegen die Suppe im halben Raum verteilt, als ich mir ordentlich die Finger verbrannt hab.

Lesson learned: Die Suche nach einem besonders authentischen Erlebnis kann manchmal ganz schön schmerzhaft sein. Man muss definitiv nicht jede Erfahrung machen.

 

Sonnenschutzfaktor 8 – Anna, Bolivien

Von Natur aus braun ist es meine Freundin Anna es nicht gewöhnt sich einzucremen. Beim Besuch der Salar de Uyuni in Bolivien, hab ich mich zuerst mal mit einer 50+ Sonnencreme eingeschmiert. Die weiße Salzkruste des Ödlands wirkt hier nämlich wie ein Hohlspiegel. Anna hat sich nach längerem Überlegen mit Faktor 8 begnügt. Danach hab ich nur noch rot gesehen. Tags darauf kamen dann Blasen – sie hatte starke Verbrennungen.

Lesson learned: Man kann den Empfehlungen von Reiseführern durchaus Vertrauen schenken. Lieber weiß wie ein Mozzarella aus dem Urlaub nach Hause kehren, als irreversible Hautschäden zu riskieren.

 

Duschen am Flughafen – Erika, Dubai

Am Weg nach Sri Lanka hatte ich am Flughafen in Dubai einen längeren Aufenthalt. Auf der Suche nach einer Dusche deutete mir die Putzfrau ans Ende des Klos zu gehen. Dort fand ich in einer Kabine eine Brause und komischerweise auch einen Kloeinlass vor, machte mir aber keine weiteren Gedanken. Als ich fertig war bekam ich richtig Ärger von der Putzfrau, da ich wohl die Kabinentür verwechselt hab. Erst als ich ihr Trinkgeld gab beruhigte sie sich wieder.

Lesson learned: Arabische Klos sind standardmäßig mit einer Brause ausgestattet - aus Hygienegründen und als Spülungsersatz. Die richtige Dusche wäre weiter hinten im Raum gewesen. Alles halb so schlimm.

 

Angry Birds – Bernd, Neuseeland

Bei einem kurzen Foto- und Jausenstop auf Neuseelands Südinsel (der Kofferraum war geöffnet) hab ich mich kurz von meinem Mietwagen entfernt. Während ich nichtsahnend die unglaubliche Landschaft bestaunte und mir dachte wie friedlich die Welt doch sei, machten sich ein paar Keas – eine Papageienart – an meinem Kofferraum zu schaffen. Ehe ich realisierte was geschah war auch schon meine Jause futsch.

Lesson learned: Es muss nicht immer ein Taschendieb sein, der Dich um Deinen Besitz erleichtert. Zum Glück war’s nur die Jause. Erstaunlich jedenfalls, wie intelligent diese Tiere sind.

 

Die richtige Kleidung – Iris, Iran

Unerfahren & ein wenig naiv. Mit diesen Grundvoraussetzungen sollte man nicht in den Iran reisen. Da das Wetter äußerst heiß werden sollte packte ich nur kurze Hose, Rock und Spaghetti Shirt in meinen Koffer. Klarerweise war ein Moscheebesuch so undenkbar. In Kleidungsstücken meiner Eltern & meines Bruders bekam ich dann meine Lektion verpasst.

Lesson learned: Sich über die Kultur eines Landes im Vorfeld zu informieren erspart peinliche Momente. Außerdem ist es ein Zeichen des Respekts, das man als Gast meiner Meinung nach schuldig ist. Einen Hitzeschlag bekommt man in einer langen Leinenhose jedenfalls nicht!

 


Fazit: Auch wenn gewisse Situationen unsere Reisepläne vermasseln, uns richtig blöd aussehen lassen oder einfach nur unnötig sind, so gehören sie doch zum Reiseerlebnis dazu. Letztlich sind es doch meist diese kleinen Geschichten, die den besten Erzählstoff liefern und eine Reise zum Erlebnis werden lassen.

 


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