Inspiration & Reisetipps

Festival für die Sinne: 5 Wege wie Indien Dich ins Staunen versetzt

Laut, spirituell, bunt, chaotisch, funkelnd und wunderbar anders - Indien reichert dich innerhalb von nur wenigen Minuten mit einer Fülle an Eindrücken an, die kontrastreicher kaum sein könnten. Zwischen pulsierenden Städten und jahrhundertealten Heiligtümern werden Deine Sinne auf eine wahre Belastungsprobe gestellt. Bereit für einen kleinen Vorgeschmack?

Veröffentlicht von WeDesignTrips | Juli 2017


Vorsicht: Reizüberflutung

Hindu Tempel Meenakshi

Hindu Tempel Meenakshi

Indische Tee Plantage

Indische Tee Plantage

Tal der Blumen

Tal der Blumen

Sadhu in Varanasi

Sadhu in Varanasi

Sehen

Kaum irgendwo triffst Du auf eine solch lebendige Farbwelt wie in Indien. Diese zeigt sich Dir nicht nur in der Natur des Landes, sondern auch im ganz normalen Alltag. Gewänder, Speisen & Feste sprühen nur so vor Farbe & Sättigung. Paradebeispiel dafür ist das Holi Festival, das mittlerweile rund um den Globus Nachahmer gefunden hat. Ohne Zweifel: Indien ist eines der visuell-interessantesten Länder. Einfach die Augen offenhalten.

 

Gewürzbasar, Uttarakhand

Riechen

Mach Dich gefasst auf ein unglaubliches Spektrum an Düften. Während man sich in manchen Situationen am liebsten eine Klammer aufstecken möchte, werden wir in anderen nur so von Aromen verführt. Bottiche voller Gewürze, brutzelnde Straßensnacks, Räucherstäbchen für den Gutwillen der Götter betören Deinen Geruchssinn und leiten Dich durchs Land. Da ist ein gelegentliches Nase-Rümpfen leicht verkraftbar.

 

Goldener Tempel von Amritsar

Goldener Tempel von Amritsar

Eine heilige Kuh

heilige Kuh

Rickshaw in Indien

Hören

Das Geräusch der Kuhglocken verbindest Du nur mit den Alpen? Auf Indiens Straßen wirst Du eines Besseren belehrt. Zum Laut der Schelle mischen sich hier die Hupen unzähliger Autos, Rikschas & Motorräder, gepaart mit Stimmen der Marktschreier & Gebeten der Sadhus. Das Ergebnis ist eine Symphonie des Lärms, die das Leben der 1.3 Mrd. Einwohner des Landes wiedergibt. Im Kontrast dazu steht die Stille der buddhistischen Klöster im Norden des Landes. Lediglich unterbrochen vom Rattern der Gebetsmühlen und dem Sausen des Winds.

 

Essen mit Besteck ist in Indien eher unüblich

Schmecken

Vegetarische Reis-Kokos Gerichte im Süden, mild-süßliche Fleischspezialitäten im Norden, dazwischen eine Fülle an Kreationen aus Linsen & Curry: Indien ist ein Feuerwerk aus verschiedenen Köstlichkeiten an Deinem Gaumen. Reisende werden allerdings oft mit einer auf den Geschmack des Westens angepassten Version abgespeist. Wer Indien auf die authentische Weise schmecken möchte sollte jedenfalls nicht zu scharf essen. Reisen kann auch auf/durch den Magen gehen.

 

Meenakshi Amman Tempel in Madurai

Meenakshi Amman Tempel in Madurai

Kinder im Pichola See von Udaipur

Kinder im Pichola See von Udaipur

Gebetsfahnen in Leh

Gebetsfahnen in Leh

Fühlen

Essen ist in Indien nicht nur eine geschmackliches, sondern auch ein sensorisches Erlebnis. Hier wird die Hand zum Besteck. Das motorische Geschick der Locals wird Dir besonders dann ersichtlich, wenn Du sie Suppe mit den Händen essen siehst. Doch auch sonst bleibt Deine Reise geprägt von dem was Du fühlst: Polierter Marmor in den Tempeln, feinste Seide am Basar, das warme Wasser des Ganges oder frischer Wind im Norden runden dein sinnliches Erlebnis ab.

 


Fazit: Die Vielfalt Indiens wirkt seit jeher als Magnet für Weltenbummler. Ob beim Schlendern durchs Gewirr eines Basars oder der Einsamkeit in der Bergwelt Ladakhs - eine Reise wird hier schnell zu einem wahren Rausch der Sinne. Wage den Selbstversuch! 

 


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