Tren Crucero durch Ecuador

Zugreise durchs facettenreiche Ecuador

Eisenbahnnostalgie in Ecuador schnuppern

Reiseübersicht

Dieser Reiseverlauf dient der Inspiration und zeigt, wie Du die Natur- und Kulturschätze des faszinierenden Andenstaates in einer aufregenden 10-tägigen Rundreise erleben könntest.

Um ganz entspannt zu reisen, begleitet Dich während der ersten Tage ein lokaler Fahrer-Guide. Neben der Erkundung mit dem Auto legst Du auf dieser Reise einen Teil der Strecke mit dem Zug „Tren Crucero“ zurück. So erlebst Du die Anden und Küste Ecuadors auf ganz besondere Weise. Lass Dir auf Basis dieser Rundreise Deinen ganz persönlichen Insidertrip von zertifizierten Experten Ecuadors designen!


Regionen

Hochland, Küstenregion

Erlebnisse

Natur & Tierwelt, Kultur

Dauer

10 Tage

Beste Reisezeit

Das ganze Jahr über

Preis pro Person

1.749,50 € pro Person (bei 2 Personen im Doppelzimmer)

Reiseleitung

Ja, privater Fahrer-Guide; während der Zugreise: Guide in einer internationalen Gruppe


Andere Wünsche? Spezielle Reiseträume?

Gemeinsam mit einem handverlesenen, lokalen Reiseveranstalter planst Du Deine individuelle Ecuador Reise.

Vulkan Cayambe

Der Reiseverlauf


Tag 1: Ankunft in Quito – Fahrt in die Provinz Imbabura

location-pin Provinz Imbabura

Bereits bei Deinem Anflug auf die ecuadorianische Hauptstadt Quito eröffnet sich Dir mit etwas Glück ein faszinierender Blick auf die nördliche Andenkette, die Du noch heute auf dem Landweg entdecken wirst. Am Internationalen Flughafen Mariscal Sucre heißt Dich Dein lokaler Guide willkommen, der Dich auf dem ersten Teil Deiner zehntägigen Rundreise durch dieses facettenreiche Land begleiten wird. Das Abenteuer Ecuador startet mit der Fahrt in die nördliche Provinz Imbabura. Am Fuße des gleichnamigen Vulkans bettet sich der idyllische See Lago San Pablo. Die Region ist für viele Mythen bekannt, die Dir Dein lokaler Experte sicher bei einem schmackhaften Abendessen in der historischen Hacienda Zuleta näher bringen wird.

Unterkunft: Hacienda Zuleta, Otavalo (Imbabura-Provinz)

Tag 2: Markt in Otavalo – Cuicocha

location-pin Otavalo

Nach einem ausgiebigen Frühstück fährst Du zum wohl bekanntesten Kunsthandwerksmarkt Südamerikas: nach Otavalo. Seit Jahrhunderten spielen regionale Märkte eine wichtige Rolle im Leben der Indígenas. Nimm Dir die Zeit, durch die gepflasterten Straßen der Stadt zu schlendern und die Markttreibenden in deren Tracht beim Verkauf zu beobachten. Am frühen Nachmittag setzt Du Deine Reise zur Kraterlagune Cuicocha fort. Hier unternimmst Du eine kurze Bootsfahrt um die Inseln im See. Eine hochgradig alkalische Zusammensetzung des Wassers erlaubt nur wenig Leben in der Kraterlagune. Umso vielfältiger gestaltet sich die sie umgebende Landschaft. Eingebettet in das innerandische Hochbecken zeichnet sich diese durch eine artenreiche Flora und Fauna aus.

Unterkunft: Hacienda Pimán (F, A), Ibarra

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Tag 3: Zugfahrt – Quitsato – Fahrt nach Quito

location-pin Cayambe, Provinz Pichincha, Ecuador

Am Morgen fährst Du in die Provinzhauptstadt Ibarra, die aufgrund ihrer stilvoll restaurierten Gebäude im Volksmund auch die „Weiße Stadt“ genannt wird. Von hier aus begibst Du Dich auf eine spektakuläre Zugfahrt entlang der „Strecke der Freiheit“ nach Salinas. Deine Reise führt Dich durch Tunnel, kleine Andendörfer und über Brücken durch eindrucksvolle Andenpanoramen in das Tal Valle de Chota. Das Städtchen Salinas ist bekannt für seine afro-ecuadorianische Kultur, die Du bei einem kurzen Besuch des Gemeindeprojektes kennenlernst. Anschließend fährst Du auf der alten Kopfsteinpflasterstraße durch eine atemberaubende Naturkulisse nach Cayambe. Dort besuchst Du das touristisch weitgehend unbekannte Äquatordenkmal Quitsato, das in Form von einer Sonnenuhr auf der geographisch korrekten Äquatorlinie von 0°0‘00‘‘ angelegt ist. Dort stehst Du mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen auf der Südhalbkugel der Erde – eine einmalige Erfahrung, bei der Du Deine Kamera für Erinnerungsfotos nicht vergessen solltest. Am späten Nachmittag kommst Du in Quito an.

Unterkunft: Swissotel (F, A), Quito

Tag 4: Quito – Besichtigung der kolonialen Altstadt

location-pin Quito

Am Morgen weiht Dich Dein lokaler Guide in die kolonialen Schätze der ecuadorianischen Hauptstadt ein. Der historische Stadtkern Quitos gilt als einer der besterhaltensten in ganz Südamerika und wurde bereits 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Vom El Panecillo-Hügel im Süden der Altstadt kannst Du die Ausmaße der 40 Kilometer langen Talstadt überblicken. Bei wolkenlosem Himmel wird das Panorama durch die schneebedeckten Vulkane Cayambe, Antisana und Cotopaxi abgerundet. Auf der Erhöhung thront das 43 Meter hohe Monument der Virgen de Quito (zu Deutsch: Jungfrau Quitos), die ursprünglich als Beschützerin fungierte und heute inoffiziell die Stadt in Norden und Süden teilt. Den Rest des Tages kannst du nutzen, um Quito auf eigene Faust zu erkunden.

Unterkunft: Swissotel (F), Quito

Tag 5: Erkundung von Kunsthandwerksdörfern, dem Vulkan Cayambe und einer Rosenfarm

location-pin Vulkan Cayambe

Am frühen Morgen startet nun Dein Zug Abenteuer. Mit dem Bus fährst Du entlang der „Straße der Seen“ in die nördliche Provinz Imbabura. Deine Zugreise, die Du gemeinsam mit anderen Reisenden erlebst, beginnt heute in der kleinen Andenortschaft Otavalo. Am Bahnhof steigst Du in den von einer Dampflokomotive geführten Zug. Auf dieser Fahrt erhältst Du unvergessliche Einblicke in die Kultur der indigenen Bevölkerung. Einen näheren Einblick in die Textilbranche gewährt etwa ein Industriemuseum nahe Atuntaqui, das in einer ehemaligen Fabrik errichtet wurde. Aufwendige Schnitzereien sind typisch für die kleine Ortschaft San Antonio de Ibarra, um Cotacachi wird hingegen Leder zu exklusiven Stücken verarbeitet. Nach Ankunft in der Provinzhauptstadt Ibarra steigst Du wieder in den Bus, der Dich zum schneebedeckten Bergriesen Cayambe bringt. Am Fuße des 5.790 Meter hohen, aktiven Vulkans stärkst Du Dich mit einem schmackhaften Mittagessen in der Hacienda Compañía. Ecuador gilt weltweit als viertgrößter Exporteur von Schnittblumen, deshalb besuchst Du anschließend eine der zahlreichen Rosenfarmen.

Unterkunft: Swissotel (F, M, A), Quito

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Tag 6: Fahrt entlang der „Straße der Vulkane“ zum letzten Hielero des Chimborazo

location-pin El Boliche (maps: Estación de Tren "El Boliche", Avenida 10 de Agosto, Latacunga, Provinz Cotopaxi, Ecuador)

Am Bahnhof Chimbacalle im Süden Quitos setzt Du Dein Zugabenteuer durch die majestätischen Anden zur Pazifikküste fort. Der erste Teilabschnitt führt Dich heute entlang der „Straße der Vulkane“ in den kleinen Ort El Boliche, welcher an einem der höchsten noch aktiven Vulkane unserer Erde liegt – dem Cotopaxi. Auf der Hochebene spazierst Du auf 3.600 Metern und kannst neben Geierfalken und Kondoren auch Hochlandwölfe und Brillenbären entdecken. Erlebe dort die für die Anden charakteristische Vegetationsform „Páramo“ und dessen Bewohner. Anschließend setzt Du Deine Expedition fort zur höchstgelegenen Bahnstation Ecuadors in Urbina. Im gemeindeeigenen Museum bekommst Du einen Einblick in das Leben und die Arbeit der Hieleros (zu Deutsch: Eishauer), die täglich Eis von den Gletschern des Chimborazos schlagen. Dieses wurde unter anderem zur Herstellung des köstlichen Speiseeises Helado de Paila genutzt. Bei gutem Wetter eröffnet sich Dir hier ein phänomenaler Blick auf den majestätischen, eisbedeckten Gipfel des höchsten Vulkans in Ecuador.

Unterkunft: Hacienda Abraspungo (F, M, A), Riobamba

Tag 7: Besuch des Marktes in Guamote – Zugfahrt auf der Teufelsnase-Strecke

location-pin Guamote bei Riobamba

Früh Morgens geht es für Dich in das Stadtzentrum von Riobamba. Nachdem ein Erdbeben im Jahre 1797 die einstige Hauptstadt vollkommen zerstörte, wurde sie wenige Jahre später nur 14 Kilometer von den ursprünglichen Gründungskoordinaten wiederaufgebaut. Der von einer restaurierten Dampflock gezogene Zug bringt Dich in das kleine Dorf Colta, in dem sich das vermeintlich älteste christliche Gotteshaus des Landes aus dem Jahr 1534 befindet. Die nächste Haltestelle auf Deinem heutigen Programm ist der Wochenmarkt von Guamote. Hier werden Dir viele unterschiedliche, traditionell ecuadorianische Trachten begegnen. Nun steht die wohl berühmteste Zugstrecke Ecuadors, die Teufelsnase, auf dem Programm. Von der Bergstation Alausí fährst Du im Zick-Zack zur Talstation von Sibambe. Vom Aussichtspunkt kannst Du den Felsvorsprung sichten, der von den Gleisbauern als „Teufelsnase“ betitelt wurde. Anschließend setzt Du Deine Fahrt in die Provinz Guayas fort. Du übernachtest unweit der kleinen Stadt Bucay in der Hostería D‘Franco, die den Übergang von den Anden zur Küste symbolisiert.

Unterkunft: Hostería D’Franco (F, M, A), Bucay

Tag 8: Besuch einer Kakaoplantage – Schokoladenverkostung – Durán

location-pin Naranjito, Provinz Guayas, Ecuador

Deine Zugreise wird heute von der Fahrt mit einer restaurierten Dampflock durch das ecuadorianische Flachland abgerundet. Auf dem Weg von Bucay zur Zugstation von Naranjito ziehen schier endlose Bananenplantagen, geflutete Reisfelder und Zuckerrohranpflanzungen an Dir vorbei. Nach Deiner Ankunft in dem kleinen Ort besuchst Du eine lokale Kakaoplantage. Hier erfährst Du Interessantes über diese erstaunliche Frucht sowie über deren Bedeutung für die ecuadorianische Kultur und die einheimische Bevölkerung. Zum Mittagessen lädt Dich die für die Küstenregion typische Hacienda La Danesa ein, in der Du auch an einer traditionellen Schokoladenverkostung teilnehmen kannst. Genieße auf der abschließenden Zugfahrt mit einer renovierten Dampflock die durch Reisplantagen geprägte und faszinierende Landschaft. In Durán angekommen, erwartet Dich ein Bus, der Dich in Dein Hotel in Guayaquil bringt.

Unterkunft: Hotel Oro Verde (F, M), Guayaquil

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Tag 9: Das ökologische Reservat Churute

location-pin Churute, Ecuador

Direkt nach dem Frühstück brichst Du zu einer Tagestour in das Naturreservat Churute auf, in dem zwei Ökosysteme aufeinandertreffen: der Mangrovenwald und der tropische Trockenwald. Diese einmalige Kombination macht das Schutzgebiet zu einem Muss für Naturliebhaber. Während Du im Mangrovenwald vom Boot aus viele der über 250 Vogelarten beobachten kannst, begegnest Du auf einer Wanderung durch den tropischen Trockenwald mit großer Wahrscheinlichkeit kleinen Gruppen von Brüllaffen. Anschließend besuchst Du eine in diesem Gebiet heimische Comunidad (zu Deutsch: Gemeinschaft), die Dir ihre Lebensweise in und mit diesem außergewöhnlichen Ökosystem näher bringt.

Unterkunft: Hotel Oro Verde (F, M), Guayaquil

Tag 10: Internationaler Rückflug oder Verlängerung

location-pin Guayaquil

Auf einem kleinen Stadtrundgang kannst Du (optional) die größte Stadt Ecuadors erkunden. Achte im Parque Seminario auf die Landleguane, die sich auf den Wegen, den Grünflächen und in den Bäumen tummeln. Vorbei geht es auch an der im neugotischen Stil erbauten Kathedrale zum Malecon, der bekannten und beliebten Uferpromenade. Entsprechend Deiner Abflugzeit wirst Du zum internationalen Flughafen gebracht. Mit vielen neuen Eindrücken und Erinnerungen kehrst Du zurück in Deine Heimat. Alternativ ist es für die Abenteuerlustigen möglich, ein Verlängerungsprogramm im Regenwald, an der Küste oder auch auf Galapagos zu buchen!

Unterkunft: -

Quitos UNESCO Altstadt

Leistungen & Preisinformationen dieser Reiseidee


Inkludierte Leistungen

  • Alle Transfers wie gelistet
  • Alle angeführten Mahlzeiten
  • Zugreise „Tren Crucero“ in internationaler Gruppe
  • 9x Übernachtung in den genannten oder gleichwertigen Hotels der Kategorie 3***, 3***+ und 4**** im Doppelzimmer

  • Alle Ausflüge und Besichtigungen mit lokalen, englisch-/spanischsprachigen Reiseleitern

  • Eintritte bei geführten Exkursionen

Nicht inkludierte Leistungen

  • Internationale Flüge
  • Einzelzimmerzuschlag
  • Persönliche Ausgaben wie Trinkgelder
  • Getränke

  • Stadtbesichtigung in Guayaquil

  • Reiseversicherungspaket


Gesamtpreis

1.749,50 €

pro Person (bei 2 Personen im Doppelzimmer)

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